Four of a kind

Auf der vorherigen Seite haben Sie die Möglichkeit des Slowplaying kennengelernt. Diese Technik ist für einen Vierling sehr effektiv, jedoch kommt es auch hier vor, dass man Fehler macht. Man will mit dieser Hand ja so viele Leute wie möglich in der Hand behalten und sehr viel Geld gewinnen.

Einen Vierling hat man beim Pokerspieler sehr selten. Daher sollte man ruhig bleiben, wenn man diese Hand einmal in den Händen hält. Sie dürfen es die anderen Spieler nicht anmerken lassen, dass Sie eine gute Hand haben. Bleiben Sie stets ruhig und wenden Sie Ihr Pokerface an.

Die Höhe der Einsätze sollte man sehr überlegt wählen. Da es ja unser Ziel ist, die Leute so lange wie möglich in der Hand zu halten, sollte man auch die Gegner und deren Spielweisen kennen, um maximalen Profit aus dieser Hand zu erhalten. Ihre Einsätze dürfen auf der einen Seite nicht zu hoch sein, da Gegner, die noch überhaupt nichts getroffen haben, sofort die Karten ablegen werden.

Auf der anderen Seite dürfen Sie ihre Einsätze auch nicht zu klein wählen, da viele Spieler bei solch kleinen Einsätzen misstrauisch werden und auch die Hand ablegen werden. Bei zu kleinen Einsätzen könnten die Gegner schon eine Ahnung haben, dass Sie die beste Hand halten und sie vermuten, dass Sie nur möglichst viel Geld sicher in den Pot bekommen wollen.
Auch sollte man immer die Textur des Boards beachten. Wenn das Board sehr ungefährlich aussieht, spielen Sie die Hand am besten so, als hätten Sie 2 Paare. Bei einem gefährlichen Board, bei dem sogar die Möglichkeit eines Straight Flushes gibt, der Ihre Hand dominiert, sollte man besonders vorsichtig sein und auch mal in der Lage sein können, einen Vierling abzulegen.